Bildung + Chancengleichheit
Die lernende Region
Die Initiativen für den Wirtschaftsstandort sind eng mit den Forderungen neuer berufsorientierter Ausbildungsangebote verbunden: Ausbau der Höheren Technischen Schulen und die Festigung eines zweiten HTL-Standortes, sowie die Etablierung einer Fachhochschule. Bildungsangebote etwa im Bereich des interkulturellen Lernens, verbunden mit dem Lernen der Nachbarsprachen sollen den Menschen zusätzliche Qualifikationen bringen und damit neue Arbeitsplätze schaffen.
Der regionale Arbeitsmarkt ist eng mit den Entwicklungen der Städten Wien, Brünn und Bratislava verbunden. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Weinviertel unter dem niederösterreichischen Durchschnitt liegt, führt der Mangel an Arbeitsplätzen vor Ort zu starken Pendelwanderungen nach Wien. In den Umlandregionen von Brünn und Bratislava ist es durch die Ansiedlung von großen Betrieben gelungen, die Arbeitslosigkeit deutlich zu reduzieren.
Arbeitsmarktservice und Arbeitsämter in der EUREGIO bilden eine informelle Plattform zum gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausches. Ziel ist es, mehr Kenntnisse über künftige Berufsmöglichkeiten zu bekommen und auf künftige Angebote besser reagieren zu können.
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Die Powerregion
Viele junge Menschen im Weinviertel, Südmähren und der Westslowakei sind unter ganz anderen Voraussetzungen aufgewachsen als ihre Eltern und Großeltern. Den Eisernen Vorhang, der entlang des Weinviertels verlaufen ist, kennen sie nur noch aus Erzählungen. Die „Historische Unbelastbarkeit” der Jugend bietet eine Chance, die „Grenzen im Kopf” erst gar nicht entstehen zu lassen.
Grenzüberschreitende Schulkooperationen gehören bereits zum guten Ton vieler Schulen. Zusätzliche Unterstützung bildet die vom Land NÖ und der NÖ Landesakademie initiierte Sprachoffensive, an der bisher insgesamt 6.700 SchülerInnen teilnehmen und freiwillig tschechisch, slowakisch bzw. ungarisch lernen.
Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Öffnung der Grenzen verändern sukzessive die in ländlichen Strukturen nach wie vor verhafteten geschlechtsspezifischen Rollenbilder. Frauen sind im Vergleich zu Männern – bedingt durch zahlreiche strukturelle Faktoren, wie mangelnde Angebote im Öffentlichen Verkehr, fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten, etc., weniger mobil. Sie sind auch nicht im gewünschten Ausmaß in die Regional- und Wirtschaftsentwicklung eingebunden.
Eine Aufwertung des regionalen Potenzials wird durch das grundsätzliche Bekenntnis zu Gender Mainstreaming und eine verstärkte Thematisierung, sowie Sensibilisierung der politischen AkteurInnen erreicht.
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ECHO-Time Trilaterale Jugendzeitschrift
Frauen für Frauen Beratungs- und Bildungszentrum
Frauenforum Gänserndorf Beratungsstelle und Kursangebot











